Emil-Fischer-Gymnasium feierte den 175. Geburtstag

Schulleiter Dr. Michael Szczekalla zeichnete beim Festakt das Bild einer modernen Schule in altem Gemäuer – Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler erarbeiteten gemeinsam ein kurzweiliges Bühnenprogramm – KSK Euskirchen unterstützte die Geburtstagsfeierlichkeiten

Die Schülerinnen und Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums tanzten sich durch die Zeiten und sorgten für Stimmung im Festsaal. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Schülerinnen und Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums tanzten sich durch die Zeiten und sorgten für Stimmung im Festsaal. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Mit einem Festakt, einer großen Emilianerfeier auf dem Schulgelände, einer Festschrift und einem neuen Imagefilm feierte das Emil-Fischer-Gymnasium jetzt seinen 175. Geburtstag. Schulleiter Dr. Michael Szczekalla hütete sich in seiner Festansprache davor, „Kontinuitätsfiktionen zu stiften, wenn wir die Geschichte unserer Schule betrachten.“ Man sei längst nicht mehr die Lehranstalt, die 1851 in der damaligen preußischen Rheinprovinz gegründet worden sei. Selbst noch von der Festschrift zum 100. Geburtstag gehe für heutige Leser „eine Anmutung des Fremdartigen“ aus. Das Herausgeberteam der aktuellen Festschrift habe sich daher entschlossen, zu zeigen, wo man heute als moderne Schule mit vielfältigen Angeboten vor allem auch im Bereich der MINT-Fächer und beim Querschnittsthema Bildung für Nachhaltigkeit stehe. Die Festschrift wolle daher Schulentwicklung anschaulich machen. Auf die Festschrift wurde dann auch während des Festakts immer wieder mit kleinen, amüsanten Teasern, die zum Kauf animieren sollten, hingewiesen.

Dank an die KSK

Schulleiter Dr. Michael Szczekalla stelle das Emil-Fischer-Gymnasium als moderne Schule mit zahlreichen außerschulischen Lernorten vor. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Schulleiter Dr. Michael Szczekalla stelle das Emil-Fischer-Gymnasium als moderne Schule mit zahlreichen außerschulischen Lernorten vor. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Szczekalla dankte der Geschwister-Graf-Gesamtschule, die ihre Aula kurzfristig für den Festakt zur Verfügung gestellt hatte und insbesondere der Kreisparkasse Euskirchen für die großzügige Unterstützung rund um den 175. Geburtstag. „Wir sind eine Schule, die sich geöffnet hat“, so Szczekalla, der einige der außerschulischen Lernorte vorstellte wie beispielsweise die langjährige Kooperation mit der Euskirchener Zuckerfabrik, die selbst noch den Namensgeber der Schule, Emil Fischer, hätte erfreuen dürfen. Der erhielt für seine Arbeiten über die Chemie der Zucker und der Purine 1902 den Nobelpreis für Chemie. Neueren Datums ist die Zusammenarbeit mit „Panchemie“ in Kerpen-Sindorf, wo die Schülerinnen und Schüler einen Teil der Laboranlagen nutzen dürfen. Für die Begabungsförderung, so Szczekalla, könne man darüber hinaus auf Hochschulkontakte verweisen, so zum Beispiel auf die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg oder die Universität Bonn, in deren Hörsäle es in den vergangenen Jahren Emilianer zum Frühstudium verschlagen habe.

Der Emilianer Fabian Jakob Balkhausen brachte zwei Bass-Arien als Geburtstagsständchen dar. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Emilianer Fabian Jakob Balkhausen brachte zwei Bass-Arien als Geburtstagsständchen dar. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Der Schulleiter nutzte die Gelegenheit, hervorzuheben, dass man zwar in einer hervorragend ausgestatteten Schule lebe, dass das Gebäude drumherum mit seinem schlecht isolierenden Waschbeton aber kräftig in die Jahre gekommen sei. So konnte denn auch der Festakt nicht im Stadttheater an der Schule stattfinden, sondern musste in die Aula der Geschwister-Graf-Gesamtschule verlegt werden, da das Stadttheater – die Aula des Emil-Fischer-Gymnasiums – derzeit aufgrund statischer Probleme gesperrt ist. Der Bauhaus-Charme der 1960er Jahre sei verflogen, resümierte Szczekalla und fragte im Beisein des Bürgermeisters Sacha Reichelt, ob eine ökologische Fassadengestaltung wirklich nur Wunschdenken wäre.

Reichelt überbrachte der ältesten weiterführenden Schule in Euskirchen zunächst seine besten Wünsche und erinnerte daran, dass im Jahre der Schulgründung in London die erste Weltausstellung stattfand, wo man als Innovation den Telegraphen gefeiert habe. Das Lehrpersonal von heute sehe sich da in Bezug auf

Die ehemalige Schulleiterin Alexandra Dreiseidler (2.v.l) und einige Emilianer erinnerten sich an ihre Schulzeit. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die ehemalige Schulleiterin Alexandra Dreiseidler (2.v.l) und einige Emilianer erinnerten sich an ihre Schulzeit. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

technische Kommunikationsmittel weitaus anspruchsvolleren Herausforderungen gegenüber. Sein besonderer Dank ging an die Lehrerinnen und Lehrer der Schule, die den jungen Leuten dennoch jeden Tag aufs Neue einen sinnvollen Weg für die Zukunft aufzeigten. Dass die Schule älter sei als jeder Mensch, zeige, dass es Institutionen gebe, die bedeutender seien als Individuen. „Wir sind in dieser langen Geschichte nur ein kleines Licht“, so Reichelt, was traurig und tröstlich zugleich sei.

Ehemalige erinnerten sich

Der Projektchor unter Leitung von Gesine Jordan hatte ein eigenes Geburtstagslied für die Schule einstudiert. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Projektchor unter Leitung von Gesine Jordan hatte ein eigenes Geburtstagslied für die Schule einstudiert. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Was die „Hülle“ des Emil-Fischer-Gymnasiums anging, so prophezeite Reichelt, dass dieses Thema Rat und Schule die nächsten Jahre begleiten werde. Es breche eine herausfordernde Zeit für alle an, in der man sich auch intensiv mit den Möglichkeiten eines Umzugs oder Neubaus beschäftigen müsse. „Ein Weiterso kann und wird es in diesem Gebäude nicht geben können“, so der Bürgermeister.

Doch neben einigen ernsten Tönen gab es beim Festakt auch jede Menge Unterhaltung. Die Big Band der Schule sorgte nicht zuletzt mit „I feel good“ von den Blues Brothers für Hochstimmung im Saal. Schülerinnen und Schüler tanzten sich durch die Zeiten, quasi vom höfischen Tanz bis zum rasanten Rap, ein neuer Imagefilm wurde vorgestellt und es gab einen Gastauftritt von Fabian Jakob Balkhausen. Der ehemalige Emilianer ist seit 2024 Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Mit seinem durchdringenden Bass füllte er auch ohne Verstärkeranlage die komplette Aula aus, als er die Arie des Basilio aus Rossinis „Barbier von Sevilla“ oder „O Isis und Osiris“ aus Mozarts „Zauberflöte“ darbot, begleitet von Manfred Sistig am Piano. Leisere, aber ebenso ergreifende Töne stimmte Schülerin Elif an, als sie Händels berühmte und zum Träumen anregende Passacaglia vortrug. Eine Choreografie aus einem Musical und ein eigens für den Festakt einstudiertes und getextetes Stück, das der große Projektchor der Schule unter der Leitung von Gesine Jordan vortrug, rundeten die Feierlichkeiten ab.

Schulleiter Dr. Michael Szczekalla (rechts) freute sich, dass die Kreissparkasse Euskirchen das Schuljubiläum nicht nur finanziell unterstützt hatte, sondern dass Karl-Heinz Daniel, der Vorstand beider Stiftungen auch persönlich zum Festakt erschienen war. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Schulleiter Dr. Michael Szczekalla (rechts) freute sich, dass die Kreissparkasse Euskirchen das Schuljubiläum nicht nur finanziell unterstützt hatte, sondern dass Karl-Heinz Daniel, der Vorstand beider Stiftungen auch persönlich zum Festakt erschienen war. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Aus Anlass des Festakts waren ausgewählte einstige Emilianer zu einer kleinen Talkrunde geladen worden. Neben der ehemaligen Schulleiterin Alexandra Dreiseidler gaben sich Dr. Ursula Paintner, Direktorin der Abteilung Kommunikation beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), Prof. Dr. Bert Heinrichs, Professor für Ethik und Angewandte Ethik am Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) der Universität Bonn und Leiter der Arbeitsgruppe „Neuroethik und Ethik der KI“ sowie Markus Pröll, ehemaliger deutscher Fußballtorwart und heutiger Trainer, der für den 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt gespielt hatte, ein Stelldichein.

Die Gäste sprachen von Lehrerinnen und Lehrern, die sie besonders geprägt hatten, erinnerten sich an lustige Begebenheiten aus ihrer Schulzeit und hatten für die derzeitigen Schülerinnen und Schüler einige Ratschläge parat. Dabei wurde deutlich, dass auch die Karriere der heutigen „Stars“ nicht immer reibungslos vonstattenging. So erinnerte sich Balkhausen an seine Musiklehrerin Cordula Rodriguez. Bei einer katastrophalen Probe in der Musical-AG habe diese zu ihm gesagt: „Jung, et is nich richtig, aber ett is laut und laut is joot.“

Eifeler Presse Agentur/epa

Bürgermeister Sacha Reichelt bekam das begehrte Geburtstags-T-Shirt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Bürgermeister Sacha Reichelt bekam das begehrte Geburtstags-T-Shirt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die drei Schulleiter der anderen weiterführenden Schulen aus Euskirchen übergaben einen Freundschaftsbaum an das Emil-Fischer-Gymnasium. Da die Zukunft des EFG allerdings derzeit ungewiss ist, musste sich Schulleiter Dr. Michael Szczekalla vorerst mit einem Gutschein begnügen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die drei Schulleiter der anderen weiterführenden Schulen aus Euskirchen übergaben einen Freundschaftsbaum an das Emil-Fischer-Gymnasium. Da die Zukunft des EFG allerdings derzeit ungewiss ist, musste sich Schulleiter Dr. Michael Szczekalla vorerst mit einem Gutschein begnügen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

 

Großes Ehemaligenfest begeistert rund 1.500 Gäste

St. Michael-Gymnasium wurde zum Treffpunkt für mehrere Generationen

Gut 1500 Gäste besuchten das Ehemaligenfest am St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel. Bild: Wiliam Mertens
Gut 1500 Gäste besuchten das Ehemaligenfest am St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel. Bild: Wiliam Mertens

Bad Münstereifel – Rund 1.500 ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft kamen jetzt zum großen Ehemaligenfest am St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel zusammen. Begrüßt wurden die Gäste von Schulleiterin Anne Schorrlepp (Kunst- und Sportlehrerin seit 1996, Schulleiterin seit 2016) sowie Bürgermeister Sebastian Glatzel (Abitur am StMG 2002), die sich besonders über die große Resonanz aus vielen Abiturjahrgängen freuten. Großes Ehemaligenfest begeistert rund 1.500 Gäste weiterlesen

Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um

„erinnern. bedenken. handeln“ informiert über aktuelle Ereignisse auf eigener Internetseite und auf Social-Media-Kanälen – Besuch von zwei Konzentrationslager-Gedenkstätten im September

2025 erhielt der Gedenkverein "erinnern. bedenken. handeln" den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh
2025 erhielt der Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh

Schleiden – Ein Jahr nach seiner Gründung Ende Mai 2025 hat der Schleidener Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ (ebh) die Umsetzung der Vereinsziele aufgenommen. Obwohl das erste Jahr von der Etablierung des Vereins und vom Tod des Geschäftsführers Wolfgang Pommer geprägt war, konnten bereits erste Vorhaben umgesetzt werden. Hier sei nur an die Veranstaltung am 7. März 2026 am Mahnmal vor dem Alten Rathaus in Schleiden erinnert. 81 Jahre nach der Befreiung des Stadtgebiets vom Nationalsozialismus konnte der Verein einen Stolperstein zur Erinnerung an den 1944 in Schleiden getöteten amerikanischen Kriegsgefangenen Quince Brown enthüllen. Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um weiterlesen

„Jahrelang haben wir gegeneinander gekämpft, jetzt müssen wir lernen, miteinander zu leben“

Beeindruckender Konzert- und Theaterabend in der Lutherkirche Köln thematisiert Nahostkonflikt und die Möglichkeit zu Versöhnung und friedlichem Miteinander – Preisgekröntes Theaterstück „Nathans Tod in Jerusalem“ von Ali Jajaly mit musikalischer Umrahmung der Meistermusiker Davood Azad und Reza Samani

Eindringlich zeigte „Nathans Tod in Jerusalem“ den Wahnsinn eines jeden Krieges, beispielhaft an dem Schicksal von arabischen und jüdischen Familien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Eindringlich zeigte „Nathans Tod in Jerusalem“ den Wahnsinn eines jeden Krieges, beispielhaft an dem Schicksal von arabischen und jüdischen Familien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Köln/Mechernich – Berührend bis tief ins Herz und die Seele, erschütternd bis ins Mark und begeisternd bis zu Standing Ovations für die Ausnahmetalente auf der Bühne, so könnte man den Konzert-/Theaterabend beschreiben, der jetzt in der Lutherkirche Köln erlebbar war. „Klang der Versöhnung“ war der Titel der vom Mechernicher Kulturverein „TakT – Toleranz als kulturelle Triebfeder“ und „Blausalz Gourmet“ aus Mechernich-Satzvey in die Domstadt gebrachten Veranstaltung. Die friedliche, fast schon familiäre Atmosphäre im bunt gemischten Publikum stand im starken Kontrast zur emotional hochdichten Inszenierung des gebürtigen Persers Jalaly, der mit dem bereits 2005 uraufgeführten Stück „Nathans Tod in Jerusalem“ ein immer noch hochaktuelles Thema darbringt. „Jahrelang haben wir gegeneinander gekämpft, jetzt müssen wir lernen, miteinander zu leben“ weiterlesen

Im kleinen Lorbach werden jährlich fünf Millionen Kilogramm Milch produziert

Unternehmerfrühstück „viertelvoracht“ besucht den Antoniushof – Genomische Selektion, digitales Herdenmanagement und ein Melkkarussell

Der Antoniushof in Lorbach gehört zu den größten und modernsten Milchviehbetrieben in der Region. Bild: Helmut Dahmen
Der Antoniushof in Lorbach gehört zu den größten und modernsten Milchviehbetrieben in der Region. Bild: Helmut Dahmen

Kreis Euskirchen – Beim nächsten Unternehmerfrühstück „viertelvoracht“, einer Partnerinitiative der Kreiswirtschaftsförderung und der Kreissparkasse Euskirchen, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachforschen, woher die Milch für ihren Kaffee kommt. Denn dann wird der Antoniushof in Mechernich-Lorbach besucht. Der 1957 gegründete Betrieb, den Helmut Dahmen heute gemeinsam mit seinem Sohn Lukas in vierter Generation führt, gehört mit seinen 420 Kühen und einer Milchproduktion von fünf Millionen Kilogramm Milch sowie einem Umsatz von drei Millionen Euro pro Jahr zu den größten und modernsten Milchviehbetrieben in der Region. Im kleinen Lorbach werden jährlich fünf Millionen Kilogramm Milch produziert weiterlesen

Rekord: 180 Oldtimer-Motorräder gingen in Dom-Esch an den Start

Die historischen Fahrzeuge legten während der 43. Veteranen-veranstaltung jeweils 150 Kilometer zurück – Ältestes Bike war über 100 Jahre alt

Im Abstand von einer halben Minute begaben sich die Motorräder auf die Piste. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Im Abstand von einer halben Minute begaben sich die Motorräder auf die Piste. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Dom-Esch – Schon am frühen Vormittag des 1. Mai lag über dem Sportplatz in Dom-Esch ein blaugrauer Nebel. Der Geruch von Auspuffgasen mischte sich mit den würzigen Aromen aus der Erbsensuppenkanone und frischem Kaffee. 180 Oldtimer-Motorräder aus der nahen und weiteren Region, teilweise aus Aachen, Köln, Ahrweiler oder dem Märkischen Kreis, waren dem Aufruf des MSC Dom-Esch gefolgt und nach Euskirchen gekommen, um ihre antiken zweirädrigen Schätzchen zu präsentieren. Die meisten waren bereits am Vorabend angereist. Denn schon seit 7 Uhr in der Früh fand die technische Abnahme der historischen Vehikel statt. Mit einem Kaffee in der Hand standen die Teilnehmenden in Grüppchen beieinander und fachsimpelten über ihre Maschinen, tauschten Erfahrungen aus, verrieten, wo man noch Ersatzteile finden konnte oder erklärten detailgetreu kleinere und größere Eingriffe an ihren Motorrädern, die sie selber vorgenommen hatten. Rekord: 180 Oldtimer-Motorräder gingen in Dom-Esch an den Start weiterlesen

Erich Hermes gastiert im Kulturhof Velbrück

Mundart-Konzert mit klassischer Gitarrenmusik – Veranstaltung findet statt im Rahmen des von der Kreissparkasse Euskirchen geförderten Leader-Kulturprojekts „Uns Sproch es Heimat!“

Erich Hermes nennt sich selber „Leedermacher“ und hat sich der musikalischen Poesie aus dem nördlichen Rheinland verschrieben. Bild: Veranstalter
Erich Hermes nennt sich selber „Leedermacher“ und hat sich der musikalischen Poesie aus dem nördlichen Rheinland verschrieben. Bild: Veranstalter

Weilerswist-Metternich – Ein Abend voller rheinischer Klangfarben und lebendiger Dialektkultur: Am Mittwoch, 13. Mai, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) wird im Kulturhof Velbrück, Meckenheimer Straße 47, in Metternich der Komponist und „Leedermacher“ Erich Hermes zu einem besonderen Mundart-Konzert erwartet. Hermes möchte musikalische Poesie aus dem nördlichen Rheinland vortragen – von der Eifel über die Voreifel bis nach Köln – und sie mit der feinen Kunst klassischer Gitarrenmusik verbinden. Erich Hermes gastiert im Kulturhof Velbrück weiterlesen

Klang der Versöhnung: „Nathans Tod in Jerusalem“ trifft Davood Azad und Reza Samani

Hochgelobtes politische Theaterstück von Ali Jalaly verbunden mit der spirituellen Meisterschaft der persischen Musiker Davood Azad und Reza Samani bringt eine symphonische Tragödie über Schmerz, Identität und universelle Hoffnung in die Lutherkirche Köln

Eindringliches Spiel in puristischem Bühnenbild – die Inszenierung von Ali Jalaly lebt von hoher Intensität. Foto: Veranstalter
Eindringliches Spiel in puristischem Bühnenbild – die Inszenierung von Ali Jalaly lebt von hoher Intensität. Foto: Veranstalter

Köln – Ein ganz besonderer Theaterabend wird am 29. Mai um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Lutherkirche Köln geboten. Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Ali Jalaly hat mit dem Stück „Nathans Tod in Jerusalem“ ein nach wie vor hochaktuelles Werk über den Nahost-Konflikt geschrieben, das durch die musikalische Begleitung durch die spirituellen persischen Meister-Musiker Davood Azad und Reza Samani eine ganz besondere Note bekommt. Titel und zugleich Motto des Abends ist „Klang der Versöhnung“. Klang der Versöhnung: „Nathans Tod in Jerusalem“ trifft Davood Azad und Reza Samani weiterlesen

Zweiradakrobatik beim Mai-Motocross

MSC Euskirchen Euenheim konnte beim traditionellen 1. Mai Motocross eine Premiere mit dem Sidecarcross-Kids-Saisonstart feiern – Kleines Team hat mit Unterstützung vom MSC Wißkirchen wieder Großes auf die Beine gestellt

Premiere bei MSC Euenheim: Erstmals gab es beim Mai-MX auch eine Kids Sidecar Klasse. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Premiere bei MSC Euenheim: Erstmals gab es beim Mai-MX auch eine Kids Sidecar Klasse. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Billig – Einmal im Jahr erwacht ein echtes Motor-Sport-Kleinod aus dem lärmschutzbedingten Dornröschenschlaf: Beim traditionellen Mai-Motocross des MSC Euskirchen Euenheim wird das Jahr für Jahr bestens präparierte Gelände mit Stadioncharakter und der gut einen Kilometer langen Rennstrecke mit Haarnadelkurven und mehreren Sprunghügeln zum Austragungsort spektakulärer Motocross-Rennen. Das internationale Fahrerfeld beim ADAC-MX-Cup reist ebenso zahlreich an wie das Publikum, was sich auf die hervorragende, mitreißende Moderation von Stefan Bolde freuen kann. Zweiradakrobatik beim Mai-Motocross weiterlesen

Kreissparkasse Euskirchen stärkt ihre Führungsriege

Verwaltungsrat bestellt Anja Winkler und Marius Linden zu Verhinderungsvertretern des Vorstands

Markus Ramers (l.), Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Euskirchen, undHolger Glück (r.), Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Euskirchen, gratulieren Anja
Winkler und Marius Linden zur Bestellung. Foto: Sven Stampe / KSK Euskirchen
Markus Ramers (l.), Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Euskirchen, und Holger Glück (r.), Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Euskirchen, gratulieren Anja Winkler und Marius Linden zur Bestellung. Foto: Sven Stampe / KSK Euskirchen

Euskirchen – Der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Euskirchen hat Anja Winkler und Marius Linden ab dem 1. Mai 2026 zu Verhinderungsvertretern des Vorstands bestellt. Damit stärkt das älteste Geldinstitut der Region seine Führungsriege und stellt einen reibungslosen Geschäftsbetrieb auch im Vertretungsfall sicher. Kreissparkasse Euskirchen stärkt ihre Führungsriege weiterlesen

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